Anmelden
Ein neues Konto erstellen
Erstellen Sie ein Konto und profitieren Sie von den vielen Vorteilen.
  • Nie wieder Ihre Daten eingeben müssen
  • Den Status Ihrer Bestellung kontrollieren
  • Deutliche Bestellübersicht
Winnie

Benötigen Sie Ratschläge vom Tierarzt?

Kontaktieren Sie uns.

Kontaktieren Sie uns
Home>Hunde, Immunsystem> Cushing-Syndrom Hund

Cushing-Syndrom Hund


Was können Sie als Hundebesitzer gegen dieses Syndrom tun?

Wenn Ihr Welpe oder Hund plötzlich Schwäche zeigt oder sich ungewöhnlich verhält, ist die Sorge natürlich groß. Doch was genau ist das Cushing-Syndrom bei Hunden? Um diese hormonelle Erkrankung richtig einordnen zu können, ist es wichtig, umfassend informiert zu sein. Wir unterstützen Sie dabei und erklären, welche Formen von Cushing bei Hunden auftreten können, welche Symptome typisch sind – und vor allem, was Sie tun können, um Ihrem Hund zu helfen und seine Lebensqualität zu verbessern.

Winnie

Benötigen Sie Ratschläge vom Tierarzt?

Kontaktieren Sie uns.

Verschiedene Arten von Cushing bei Hunden

Möglicherweise ist Ihnen das Cushing-Syndrom bereits ein Begriff – diese Erkrankung betrifft nicht nur Hunde, sondern auch andere Tiere und sogar Menschen. Bei Hunden tritt sie jedoch am häufigsten auf, vor allem bei kleineren Rassen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Formen des Cushing-Syndroms und deren Ursachen.

  1. Hypophysenabhängiges Cushing-Syndrom
    Diese Variante ist bei Hunden am weitesten verbreitet – über 80 % der betroffenen Tiere leiden darunter. Wie der Name bereits sagt, wird diese Form durch einen Tumor in der Hypophyse verursacht. Die Hypophyse ist eine kleine, hormonproduzierende Drüse, die zentral im Kopf, nahe dem Gehirn, sitzt. Sie steuert verschiedene Hormone, darunter das ACTH-Hormon. Beim hypophysenabhängigen Cushing-Syndrom produziert die Drüse übermäßig viel ACTH, was zu einer erhöhten Ausschüttung von Cortisol in den Nebennieren führt. Cortisol ist als „Stresshormon“ bekannt, und ein dauerhaft hoher Spiegel kann zahlreiche Beschwerden hervorrufen. Die gute Nachricht: Der Tumor ist meist gutartig und kann in der Regel unkompliziert operativ entfernt werden.
  2. Nebennierenabhängiges Cushing-Syndrom
    Bei dieser Variante liegt die Ursache in einem Tumor der Nebenniere. Auch dieser Tumor führt zu einer übermäßigen Cortisolproduktion – mit denselben Auswirkungen wie beim hypophysenabhängigen Cushing. Allerdings ist diese Form seltener und macht etwa 15 % der Fälle aus. Anders als bei den meist gutartigen Hypophysen-Tumoren sind bei den Nebennierentumoren etwa die Hälfte bösartig.
  3. Künstlich ausgelöstes Cushing-Syndrom
    Wird ein Hund über längere Zeit mit Medikamenten wie Kortikosteroiden behandelt, kann sich eine künstliche Form des Cushing-Syndroms entwickeln. Das ist bedauerlich, da die Behandlung einer Erkrankung – etwa einer Allergie – unbeabsichtigt eine andere Störung verursachen kann. 

TIPP: Unterstützen Sie die Gesundheit Ihres Hundes während medikamentöser Therapien mit einem hochwertigen Probiotikum.

Wie entwickelt sich das Cushing-Syndrom bei Hunden?

Das Syndrom entsteht entweder durch das Wachstum eines Tumors in der Hypophyse oder in den Nebennieren – oder infolge einer längerfristigen Kortikosteroid-Behandlung.

Cushing-Syndrom Symptome
Typische Anzeichen, die auf das Syndrom hindeuten können, sind unter anderem:

  • Kahle Stellen im Fell
  • Hecheln
  • Erhöhter Durst
  • Häufiges Wasserlassen
  • Auffällig runder Bauch
  • Pigmentflecken
  • Muskelschwäche, beispielsweise Kraftverlust in den Hinterbeinen

Seltenere, aber mögliche Symptome sind Diabetes oder Blasenentzündungen. Zeigt Ihr Hund eines oder mehrere dieser Anzeichen, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Obwohl das Cushing-Syndrom bei Hunden relativ häufig auftritt, gestaltet sich die Diagnose oft als anspruchsvoll. Ihr Tierarzt kann verschiedene Untersuchungen und Tests durchführen, um einen klaren Verdacht auf Cushing zu bestätigen oder auszuschließen.

Urintest
In der Regel wird zunächst ein Urintest durchgeführt, da dies die zuverlässigste und einfachste Methode ist, um das Cushing-Syndrom bei Hunden zu erkennen. Dabei wird über mehrere Tage hinweg morgens Urin gesammelt und analysiert. Die Messung der Cortisolwerte im Urin hilft dem Tierarzt, den Verdacht auf Cushing zu bestätigen. Wichtig ist, dass Ihr Hund für diesen Test entspannt und stressfrei ist.

Bluttest
Nach der Urinuntersuchung wird in der Regel auch eine Blutprobe entnommen, um das Cushing-Syndrom beim Hund auszuschließen. Mit dem sogenannten Low-Dose-Dexamethason-Suppressionstest lässt sich die Cortisolkonzentration im Blut bestimmen. Werden sowohl erhöhte Cortisolwerte im Urin als auch ein Überschuss dieses Stresshormons im Blut festgestellt, sind weitere Untersuchungen nötig, um die genaue Form des Cushing-Syndroms zu identifizieren.

Genauere Folgeuntersuchungen
Wenn die Urin- und Blutuntersuchungen Hinweise auf das Cushing-Syndrom liefern, ist es entscheidend, die genaue Form der Erkrankung zu bestimmen. Dazu wird häufig ein Ultraschall oder eine CT-Untersuchung durchgeführt. So kann der Tierarzt feststellen, ob und wo sich ein Tumor befindet.

Behandlung Hund mit Cushing-Syndrom

Die oben genannten Informationen mögen Sie als Hundebesitzer zunächst verunsichern. Begriffe wie Hypophyse, Tumor oder Muskelschwäche hört man ungern, wenn es um das eigene geliebte Tier geht. Auch wenn es auf den ersten Blick beängstigend wirken mag: Die gute Nachricht ist, dass sich das Cushing-Syndrom in den meisten Fällen gut behandeln lässt – vor allem dann, wenn es frühzeitig erkannt wird.

Liegt ein Tumor in der Hypophyse oder Nebenniere vor, kann eine Operation sinnvoll sein – vorausgesetzt, der Tumor hat nicht gestreut. Hunde kommen gut mit nur einer Nebenniere zurecht. Alternativ ist eine medikamentöse Behandlung mit Trilostan möglich, wobei Nebenwirkungen wie Erbrechen oder Durchfall auftreten können.

TIPP: Bei Anzeichen von Darmproblemen empfehlen wir die Gabe eines hochwertigen Probiotikums.

 

Cushing-Syndrom Hund Lebenserwartung

Die Lebenserwartung eines Hundes mit dem Cushing-Syndrom ist in der Regel gut – vorausgesetzt, die Erkrankung wird frühzeitig erkannt und behandelt. Ohne Therapie kann ein betroffener Hund jedoch innerhalb von zwei Jahren an den Folgen der Erkrankung, wie Diabetes oder einer erhöhten Infektanfälligkeit, sterben. Daher ist es wichtig, bei Verdacht auf Cushing so schnell wie möglich einen Tierarzt aufzusuchen.

Häufig gestellte Fragen zum Cushing-Syndrom beim Hund

Die Entfernung eines Hypophysentumors ist ein anspruchsvoller Eingriff mit Risiken wie Blutungen, Infektionen, Nervenschäden oder Erblindung. Die Gefahr von Komplikationen hängt von der Tumorgröße, Lage, dem Gesundheitszustand des Hundes und der Erfahrung des Chirurgen ab. Zur Unterstützung nach der OP kann ein hochwertiges Multivitaminpräparat sinnvoll sein.

Die Symptome bessern sich nach Behandlungsbeginn langsam, oft erst nach Wochen bis Monaten. Ein gutes Probiotikum kann die Medikation unterstützen. Dauer und Tempo der Besserung hängen von Symptomen, Dosierung und der individuellen Reaktion des Hundes ab.

Eine Vorbeugung gegen diese Krankheit bei Hunden gibt es nicht. Regelmäßige Tierarztbesuche und das genaue Beobachten möglicher Symptome ermöglichen jedoch eine frühzeitige Diagnose, was die Erfolgsaussichten einer Behandlung deutlich verbessert.

Neben Medikamenten verbessern gesunde Ernährung, Bewegung, Nahrungsergänzungen und eine stressfreie Umgebung die Lebensqualität Ihres Hundes. Beobachten Sie das Tier genau und konsultieren Sie bei neuen oder verschlechterten Symptomen den Tierarzt.

Auch wenn das Cushing-Syndrom meist ältere Hunde betrifft, können auch jüngere Hunde daran erkranken. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, doch es ist wichtig, bei jedem Alter aufmerksam auf Symptome zu achten.

 

Warenkorb (0)